Portrait

Teneriffa 2006 – Tag 1

Hotelzimmer
Hotelzimmer

Im Rahmen ihres Projekts NANU! möchte meine Mutter ab 2007 Auslandsexkursionen anbieten, und gemeinsam wollten wir eine Woche lang vorort Routen und Möglichkeiten ausloten – aber nicht immer läuft alles, wie geplant!

24.03.2006:
02:45 – Malte hat mich zum Zug gebracht, geschlafen habe ich nicht mehr, das wird sich sicherlich noch bemerkbar machen. Moni hat sich heute abend noch schlimm das Knie verletzt, hoffentlich ist es nichts Schlimmes.

04:10 – Oweia, Mama kommt nicht mit! Sie muss erstmal mit dem Knie zum Arzt ... Jetzt hocke ich eine Woche alleine auf Teneriffa, Matthias bringt mir die Tickets zum Flieger. *args*

07:40 – Matthias hat mir völlig übernächtigt die Tickets gebracht, jetzt bin ich mal wieder alleine auf dem Weg nach Teneriffa, fühle mich unendlich einsam und frage mich, ob das einen tieferen Sinn hat, den ich nur noch nicht verstehe.

Hotelzimmer
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11:30 – Ich sitze im Shuttle zum Hotel Miramar. Fühle mich eher schlechter als besser, außerdem muss ich mal. *nörgel* Naja, erstmal ab ins Hotel, genießen, dass ich überhaupt da bin und dass es warm ist. Außerdem bin ich völlig alle, weil ich seit gestern früh wach bin.

14:30 – Das Hotel ist der Hammer, und es ist eine absolute Schande, dass ich alleine hier rumhängen soll. Ich habe erstmal ausgepackt und werde jetzt nach Puerto runterlaufen und mich mal zu Hause melden. Hoffentlich gibt es positive Nachrichten!

15:40 – Playa Martiánez
Ich habe mich zum Strand runtergequält, kann kaum laufen, so müde bin ich. Wenn ich stehen bleibe, zittern meine Beine. Aber der Weg vom Taoro Park, wo das Hotel liegt, runter an den Strand lohnt sich!

Mama kommt vielleicht nach, allerdings werden wir keine großen Touren machen können, wie das eigentlich geplant war.
Es ist übrigens höllenwarm, sobald ich mich bewege, läuft mir die Brühe. Hier am schwarzen Strand weht aber wenigstens eine kleine Brise.

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Blick vom Bett aus
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ich kabott

Gerade fühle ich mich sauwohl, obwohl ich so kaputt bin. Aber ich freue mich einfach, hier zu sein! Obwohl mir hier auch vieles nicht passt – eben im Shopping Center habe ich in einem Zooladen einen kleinen schwarzen Wuschelwelpen gesehen, der in einem Winzkäfig festsaß ...

Bis morgen werde ich keine Entscheidungen treffen können, weil ich dann erst erfahre, ob Moni nachkommt. Darum mache ich jetzt GAR nichts mehr, außer rumhängen und bei meinem Lieblings-Eismann ein Eis essen!

16:25 – Playa de San Telmo
Egal, wie es weitergeht, aber ich bin hier und jetzt glücklich!
Sitze über der Brandung, spüre Gischt in meinem Gesicht und fühle mich irgendwie zu Hause, als ob ich gestern erst hier gewesen wäre ...

19:30 – Uh, das Abendessen war grausam. Erstens ist der Speisesaal abends ungemütlich, außerdem kam ich mir vor wie auf dem Präsentierteller, so ganz alleine. Ich hab mir ein paar Windbeutel und eine Wasserflasche geschnappt und mich nach oben verzogen. Gleich falle ich einfach kaputt um und schlafe!

Mehr Bilder vom heutigen Tag gibts auf der nächsten Seite!

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Blick vom Bett aus, Teide
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